Clevere Tipps für Finanzen

Wer sein Geld anlegen möchte, der hat derzeit trotz der Niedrigzinsphase sehr gute Karten bei den steigenden Zinsen von Festgeld und Tagesgeld. Doch gerade bei diesen Produkten werden manchmal sehr große Zinsen angegeben – und danach von Bedingungen oder Sternchen eingeschränkt oder vielleicht sogar zerkleinert.

Deshalb sollten Sie bei jedem Vertragsabschluss für Tagesgeld-, Festgeld oder Sparbuch auf mehrere Dinge achten: Erstens fragen Sie nach dem wirklich gültigen Zinssatz für Ihre Geldanlagesumme. Als Negativbeispiel kann derzeit aktuell die Postbank hervorgehoben werden, die für ein Gewinn-Sparbuch eine Verzinsung von „bis“ zu 3,7 % angeben. Diese wird aber nur bei zufällig passenden Endzahlen einer Lotterie erreicht. Sparer freuten sich im letzten Jahr zwar über eine ähnliche Aktion konnten aber nur einen Netto-Zins von weit weniger als 1 % einstreichen. In anderen Fällen geben Direktbanken bei Tagesgeld nur eine kurzfristige Zinszusage für Neukunden. In diesem Fall sollten Sie unmittelbar nach Ende der Zinsbindung nach den dann geltenden Konditionen fragen. Bei Festgeld sollten Sie keine automatische Prolongation vereinbaren, denn dann besteht die Gefahr, dass die Zinsen von der Bank langsam und unbemerkt hinuntergeschleust werden.

Nur dadurch können Sie dauerhaft einen nachhaltigen Wertzuwachs erzielen: Achten Sie auf das Kleingedruckte und fragen Sie regelmäßig nach den dann aktuellen Konditionen Ihrer Geldanlage. Dann werden Sie weder Opfer von nur kurzfristig hohen Zinsen noch erhalten eine Rendite, die von irgendeiner Lotteriezahl abhängig ist.